Wirtschaftsministerium fördert die überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgänge des Bildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Heilbronn-Franken mit rund 314.000 Euro
Staatssekretär Drautz: "Duale Ausbildung ist die beste Fachkräftesicherung für die Wirtschaft"
Das Wirtschaftsministerium hat dem Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken einen Zuschuss in Höhe von rund 314.000 Euro für die laufenden überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgänge im Jahr 2011 bewilligt. Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, übergab den Bewilligungsbescheid heute dem Präsidenten der Handwerkskammer Ulrich Bopp, dem Hauptgeschäftsführer Ralf Schnörr und dem Leiter des BTZ Johannes Richter.
"Mit der Förderung der überbetrieblichen Berufsbildungslehrgänge stärken wir die kleinen und mittleren Unternehmen in der Region in ihrer Ausbildungstätigkeit", so Richard Drautz. Die überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgänge sind ergänzender Bestandteil der dualen Ausbildung und garantieren ein hohes Niveau der Ausbildung." Im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn-Franken finden 2011 insgesamt 320 Lehrgänge für 3426 Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt.
"Es ist wichtig, dass die Betriebe ausbilden, um für die Zukunft genügend Fachkräfte zu haben", so der Staatssekretär. Nach einer Studie der Prognos AG, die das Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hat, werden in Baden-Württemberg bereits im Jahr 2015120.000 dual ausgebildete Fachkräfte fehlen. "Wir unterstützen deshalb mit der Förderung der überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgänge weiterhin die Betriebe bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen".
Die überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgänge werden in Baden-Württemberg in rund 100 Bildungs- und Technologiezentren der Wirtschaftsorganisationen angeboten und vom Wirtschaftsministerium jährlich mit rund acht Millionen Euro gefördert. Dort lernen die Auszubildenden nach einem mehrstufigen Konzept die Ausbildungsinhalte, die der jeweilige Ausbildungsbetrieb selbst nicht vermitteln kann.

