Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz eröffnet neue Sonnberghalle in Auggen: „Spannende sportliche Ereignisse und zahlreiche Veranstaltungen dank neuer
Sport- und Mehrzweckhalle möglich“
Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz mit „Auggener Viertele“ ausgezeichnet
„Zu dem gelungenen Neubau möchte ich Sie alle beglückwünschen. Ich bin mir sicher, dass die neue Sport- und Mehrzweckhalle von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von den Vereinen und Vereinigungen der Gemeinde Auggen für sportliche Aktivitäten und für zahlreiche Feiern gerne angenommen wird“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz heute anlässlich der Eröffnung der Sonnberghalle in Auggen. Im Rahmen seines Besuchs wurde dem Staatssekretär das „Auggener Viertele“, die höchste Auszeichnung, die die Gemeinde Auggen an Nicht-Auggener vergibt, verliehen. „Ich bedanke mich herzlich für die Auszeichnung mit dem Auggener Viertele“, so Drautz.
Die Sonnberghalle wurde am Standort einer ehemaligen Winzerhalle errichtet, da diese nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähig gewesen ist. Die neue Sport- und Mehrzweckhalle verfügt außer dem Sportfeld über zwei verschiedene Mehrzweckräume und steht damit nicht nur dem Schulsport der Grundschule und den sportlich aktiven Vereinen zur Verfügung, sondern kann auch als Veranstaltungsort genutzt werden. Die Maßnahme wurde vom Land Baden-Württemberg aus Sportstätten- und Städtebaufördermitteln sowie aus Mitteln des Ausgleichstocks mit einem Zuschuss von insgesamt rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten des Vorhabens betrugen rund 3 Millionen Euro.
Das Land Baden-Württemberg unterstützt schon seit vielen Jahren die städtebauliche Sanierung in Auggen. Insgesamt sind seit dem Jahr 1988 Städtebauförderungsmittel in Höhe von 2,6 Millionen Euro an die Gemeinde Auggen bewilligt worden. „Ich bin mir sicher, dass die Gemeinde Auggen Ihre städtebaulichen Ziele, insbesondere die Stärkung der kommunalen Individualität und Steigerung der Attraktivität für den Tourismus, erreichen wird. Die neue Sporthalle ist ein Beweis für die Leistungsfähigkeit von Auggen“, so Drautz.
Die städtebauliche Erneuerung wird in Baden-Württemberg seit Inkrafttreten des Städtebauförderungsgesetzes im Jahr 1971 gezielt betrieben und staatlich gefördert. Sie hat insbesondere zum Ziel, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, die wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten durch städtebauliche Maßnahmen zu stärken sowie die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt zu schützen und zu verbessern. Das Land unterstützt die städtebauliche Erneuerung der Städte und Gemeinden im Rahmen von jährlichen Stadterneuerungs-programmen mit erheblichem finanziellem Engagement. „Die städtebauliche Erneuerung unserer Städte und Gemeinden ist nach wie vor eine landespolitische Schwerpunktaufgabe“, so Drautz. „Es ist wichtig, dass die wesentlichen städtischen Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Erholen sowie Bildungs- und Kulturangebote nebeneinander möglich sind.“

